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Vorbeugen im Yoga – klassisch oder modern?

Bitte beachten Sie, dass in dem Workshop am Freitag bereits alle Plätze ausgebucht sind, und melden Sie sich nur noch für den Workshop am Sonntag an.

Freitag 23.06.2017

14.30 – 16 Uhr

 

Sonntag 25.06.2017

9 – 10.30 Uhr

Vorbeugen sind für eine ausgewogene Yoga-Praxis unverzichtbar, denn sie dehnen alle Strukturen an der Rückseite des Körpers. Dies gilt insbesondere auch für das Nervensystem, das in der klassischen Vorbeuge – Flexion der oberen Halswirbelsäule bei gestreckten Knien – wirkungsvoll mobilisiert wird. Diese »klassische« Art der Vorbeuge, wie sie in der Hatha-Yoga-Pradīpikā anschaulich beschrieben und von T. Krishnamacharya gelehrt wurde, ist mittlerweile leider nahezu vollständig in Vergessenheit geraten. Stattdessen wurde sie von einer »modernen« Ausführungsart abgelöst, bei der der Fokus darauf liegt, sich aus den Hüftgelenken mit gestrecktem Rücken klappmesserartig vorzubeugen. Dieser Workshop möchte am Beispiel von pashcimottānāsana aufzeigen, worin sich die klassische und die moderne Art der Vorbeuge grundsätzlich unterscheiden und welche wichtigen Funktionen des neuromuskulo-skelettalen Systems mit der klassischen Vorbeuge spezifisch gefördert werden. Die korrekte Ausführung der klassischen Vorbeuge soll demonstriert, in Partnerarbeit erprobt und ihre Wirkungen praktisch erfahrbar gemacht werden.



Peter Greve

Yogalehrer BDY/EYU, ist seit vielen Jahren als Yogalehrer und Physiotherapeut tätig. Daneben unterrichtet er in Yoga-Aus- und Weiterbildungen und gibt Seminare zum Thema »Yoga und das Bewegungssystem«. Sein berufliches Interesse gilt der Erforschung und optimalen Nutzung von Bewegung im Yoga als einem (Heil)Mittel zur Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden.

 

www.die-yogapraxis.de